Weil wir so sind…
Saturday September 4th 2010

Waterloo in Limmer

Am vergangenen Sonntag habe ich mir in Limmer eine richtige Packung abgeholt. … aber nun der Reihe nach. Bei strahlend schönem Sonnenschein versprach es erst ein richtig toller Wettkampftag zu werden.  Zuerst mußte ich beim Ausladen feststellen, dass meine Radschuhe noch zu Hause standen, aber Dank Merles Handy (mein Akku war natürlich leer), Julia, Tina und Willy kamen meine Schuhe noch rechtzeitig an. Das Schwimmen war ok, die Wassertemperatur lag bei angenehmen 19° C und ohne gr0ße Schläge und Tritte habe ich die 2km Schwimmstrecke überstanden. Im Vergleich zum letzten Jahr  war ich aber bereits 3 Minuten langsamer. Es sollte noch schlimmer kommen. Die Radstrecke war im Vergleich zum Vorjahr ein Rundkurs geworden, der dreimal zu fahren war. Die Radstrecke war jetzt etwas anspruchsvoller  geworden, war aber sehr schön und absolut perfekt abgesperrt. Ein Hoch auf die Veranstalter. Die erste Runde  ließ noch ganz gut, dann ging mir aber auf den letzten 2 Runden immer mehr die  Puste aus und die steigenden Tempersturen machten mir immer mehr zu schaffen. Da half  mir  auch mein Materialupdate mit Aerohelm und schnellen Xentis Laufräder von Tina nicht mehr. So verlor ich auf der Radstrecke weitere 10 Minuten zum Vorjahr. Aber wenn Du denkst es kann nicht mehr schlimmer kommen, dann irrst  Du  dich. Der abschließende Halbmarathon war dann die reinste Katastrophe. Schon beim Rauslaufen aus der Wechselzone war ich ziemlich platt, da halfen auch die aufmunternenden Anfeuerungen von Tina und Willy nicht mehr viel. Schon früh mußte ich Gehpausen einlegen, die dann immer  häufiger wurden. Die Temperaturen kletterten auf 30°C. Nach bereits 4km ging mir dann mein Ausstiegsszenario durch den Kopf und ich wollte nach der ersten Laufrunde abbrechen. So fertig war ich.  Als ich dann aber mein Bändchen für die erste Runde bekommen habe, entschloss ich mich das Rennen zu Ende zu bringen. Ein DNF geht garnicht. So wird man schließlich kein Ironman. In der zweiten Runde habe ich dann nur noch an den Verpfegungständen Gehpausen eingelegt und bin  ansonsten langsam gelaufen. Die Zeit war sowieso längst unwichtig, jetzt ging es nur noch um das Finishen. Mit einer Laufzeit von 2:35:25 erreichte ich nach 06:15:08 Stunden endlich das Ziel.  Tina und Willy haben bis zu meinen Zieleinlauf tapfer durchgehalten und  schöne Fotos von der Triathonveranstaltung gemacht. Danke an alle für den tollen Support und die aufmunternenden Anfeuerungen.

Glückwunsch auch an Merle, Ilona und Hendrik zu ihrem Staffelerfolg.

Liebe Grüße

Jörg

One Comment for “Waterloo in Limmer”

  • Der Belgier sagt:

    Alleine die Tatsache, dass du direkt nach deiner Krankheit es aufgebracht hast, eine Halbdistanz zu starten macht dich zum Helden!

    Dass du durchgehalten hast und nicht aufgegeben hast macht dich zum Superhelden!

    Superhelden kennen keine Zeiten, die machen ihre eigene.

    Willy


Leave a Comment

 

September 2010
M D M D F S S
« Aug    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930